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Sauerteig Rezept

Sauerteig herstellen

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So können Sie ganz einfach Sauerteig selber machen

Zubereitungszeit: ca.
Kalorien: ca. 1360 cal

Zum Backen von Brot mit hohem Roggenanteil verwendet man Sauerteig. Der Roggen hat im Gegensatz zum Weizen Enzyme, die verhindern, dass der Teig durch das bei der Gärung entstehende Kohlendioxyd aufgeht. Ohne Sauerteig würde Roggenbrot also klein und hart werden. Der Sauerteig gibt dem Roggenbrot außerdem den feinen säuerlichen Geschmack.

Man kann den Sauerteig kaufen oder man kann den Sauerteig recht einfach selber herstellen. Dazu setzt man einfach Roggenmehl mit Wasser an. Die im Mehl und in der Luft vorhandenen Milchsäurebakterien lassen die Mehlstärke zu Milchsäure vergären. Gleichzeitig findet im Sauerteig durch die ebenfalls vorhandenen Hefepilze eine alkoholische Gärung statt. Das dabei entstehende Kohlendioxyd lockert den Brotteig.

Zum Sauerteig ansetzen vermengt man also Roggenmehl und Wasser, und lässt den Sauerteig bei möglichst warmer Temperatur einen Tag lang stehen, ideal sind etwa 25 Grad. An den folgenden 3 Tagen gibt man weiteres Roggenmehl und Wasser dazu. Der Teig fängt an zu gären, er bildet Blasen und bekommt einen säuerlichen Geruch. Am vierten Tag kann der Sauerteig dann zum Brot backen verwendet werden.

Dabei sollte zuvor ein kleiner Teil des Sauerteigs für die Verwendung beim nächsten Backen zurückbehalten werden. Der Sauerteig kann im Kühlschrank etwa 2 Wochen aufbewahrt werden und wird dann als Starter für den neuen Sauerteig verwendet. Wenn Sie den Sauerteig länger aufbewahren möchten, sollten Sie ihn einmal pro Woche "füttern". Dazu verrühren Sie den Sauerteig einmal pro Woche mit 50 g Roggenmehl und 50 g kaltem Wasser.

Sauerteig ansetzten:

Sauerteig erster Tag Erster Tag:

100 g Roggenmehl und 100 g lauwarmes Wasser verrühren und den Sauerteig-Ansatz abgedeckt in einer ausreichend großen Schüssel (der Sauerteig geht stark auf) bei möglichst hoher Raumtemperatur stehen lassen. Ideal sind etwa 25 Grad.



Sauerteig zweiter Tag Zweiter Tag:

Weitere 100 g Roggenmehl und 100 g lauwarmes Wasser hinzugeben und wieder einen Tag stehen lassen.







Sauerteig vierter Tag Dritter Tag:

Nochmals die gleichen Mengen Roggenmehl und Wasser hinzufügen und den Teig weiter warm stehen lassen.






Sauerteig vierter Tag Vierter Tag:

Und wieder die gleichen Mengen Roggenmehl und Wasser hinzufügen und den Teig warm stehen lassen.







Der Sauerteig sollte kleine Bläschen gebildet haben und angenehm säuerlich riechen. Sollte der Teig aber unangenehm faulig riecht, so haben sich leider Fäulnisbakterien durchgesetzt, und der Teig muss entsorgt werden. In diesem Fall nicht verzagen und einen neuen Sauerteig ansetzen.

Die hergestellte Menge reicht für etwa 2 bis 3 kg Brot. Sie finden hier ein Sauerteigbrot-Rezept.

Sauerteig-Starter aufbewahren:
Vergessen Sie nicht, immer ein wenig von dem Sauerteig für das nächste Backen aufzubewahren, bevor Sie den Sauerteig für das Brot verwenden. Dazu geben Sie etwa 100 g Sauerteig abgedeckt in den Kühlschrank. So können Sie den Sauerteig etwa 2 Wochen aufbewahren. Wollen Sie den Teig länger aufbewahren, "füttern" sie den Teig einmal pro Woche mit 50 g Roggenmehl und 50 g kaltem Wasser.

Verwendung des Sauerteig-Starters:
Beim nächsten Backen vermengen Sie die 100 g Starter mit 400 Roggenmehl und 400 g lauwarmen Wasser, und lassen Sie den Sauerteig über Nacht wieder bei möglichst warmer Temperatur stehen. Anschließend können Sie davon wieder 100 g Starter kühl stellen, und den Rest zum Backen verwenden.

Viel Spaß beim Backen!

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